Kommissarwahn bei der EU

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Wenn es schon einen Flüchtlingskommissar für die Europäische Union geben soll, plädiere ich dafür, auch einen Armutskommissar zu ernennen. Und wenn schon der europäische Kommissarwahn ausbricht, könnte im gleichen Atemzug ein Friedens- und Arbeitslosenkommissar ernannt werden!

Deutschlands Entwicklungshilfeminister Gerd Müller (CSU) vertritt die Ansicht, die Europäische Union (EU) benötige einen Flüchtlingskommissar. Wegen der steigenden Flüchtlingszahlen aus Syrien und dem Irak. Eigentlich will er mit dieser Forderung nur zum Ausdruck bringen, dass er für die steigenden Flüchtlingszahlen keine Lösung hat. Dass er total überfordert ist!

Welche Aufgaben soll ein Flüchtlingskommissar erfüllen? Verteilung der Flüchtlinge auf die Mitgliedsländer? Oder soll er doch eher mit der Aufgabe betraut werden, möglichst viele Flüchtlinge aus der EU zu vertreiben? Oder diese erst garnicht aufzunehmen? Die letzten beiden Punkte sind sicher zutreffend! Viel einfacher wäre es allerdings, geopolitische Kriege zu unterbinden. Nicht immer gleich für ein paar Liter Öl ein ganzes Land zu ruinieren – wie den Irak. Und dieses Land anschließend in einem unglaublichen Bürgerkrieg zurückzulassen. Dann würde Müller auch nicht so ratlos dastehen. Und eine total bescheuerte Forderung aufstellen!

Weil aber im Gegenteil auch die deutschen Minister von der Leyen und Steinmeier ständig am Kriegsfeuer zündeln, muss ein Friedenskommissar her. Einer, der den Beiden und etlichen anderen Regierungs-, Verteidigungs- und Außenministern, kräftig auf die Finger haut! Dann gäbe es weniger Flüchtlingsströme und keinen überforderten Entwicklungsminister!

Die Ernennung eines Armutskommissars ist ebenfalls sinnvoll. Weil viele Länder pleite sind und ihre Bewohner Hunger leiden müssen! Aufgrund hoher Arbeitslosigkeit! Und weil die Arbeitslosenzahlen in Ländern wie Spanien, Portugal und Frankreich weiter massiv steigen. Das würde sinnvollerweise sogar die Ernennung eines Arbeitslosenkommissars begründen.

Der Kommissarwahn macht deutlich: Die EU-Mitgliedsländer haben keine Lösungen gegen Krieg, Armut und Arbeitslosigkeit! Sie schieben Verantwortung ab, statt sie zu übernehmen. Das wiederum begründet die Ernennung eines Kommissars für Ratlosigkeit. Da ist es nur gut, dass Günther Oettinger (CDU) eine zweite Amtszeit bekommt! (Bildquelle: dts Nachrichtenagentur)

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