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Perlen – Das Gold der Armen?

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Perlen galten einst als sehr wertvoll und selten und waren der reichen Gesellschaftsschicht vorbehalten. Mit dem Aufkommen der ersten Perlenzuchtfarmen konnten sich nun auch Großindustrielle und später auch das Kleinbürgertum Perlen leisten. Spätestens ab dem 20. Jahrhundert verloren Perlen ihren besonderen Reiz. Während die Reichsten wieder zum Gold zurückkehrten, verfielen die Perlen immer weiter an Wert, bis sie zu spießigem und langweiligem Schmuck verendeten. Doch in jüngster Zeit scheinen Perlen wieder an Beliebtheit zu gewinnen. Kehrt das Gold der Armen wieder zurück oder steckt mehr hinter der Renaissance der weißen Meereskugeln.

Unsere Welt ist sehr bunt geworden und das nicht nur im Bevölkerungsaufbau. Glitzernde Fassaden, grelle Beleuchtung und knallige Farben prägen unsere moderne Welt. Die Vielzahl an Reizen und Eindrücken kann auf Dauer zu Kopfschmerzen führen. Viele sehnen sich daher nach etwas Einfachem und Schlichten. Weiß und Schwarz sind da bekanntlich die vornehmliche Wahl, wenn es um schlichte Farben geht. Perlen mit ihrer zeitlosen weißen Farbe und der einfachen runden Form kommen da heute wie gerufen. Wenn schon die Straßenzüge und alles andere grell ist, so kann ja wenigstens der Schmuck schlicht, unauffällig und edel wirken. Keineswegs sind Perlen dabei das Gold der Armen.

Auch wenn die günstigen Süßwasserperlen den Anschein haben, nicht jeder kann sie sich leisten. Denn auch die Produktion dieser Perlensorte ist sehr aufwendig. Zwar können pro Muschel mehrere Perlen gezüchtet werden, doch nicht jede eignet sich auch für die Schmuckherstellung. Auch sind die Süßwasserperlen meist recht klein, da sich das Material auf mehrere Perlen aufteilen muss. Für einfachen und alltäglichen Schmuck eignen sich diese Perlen aber auf jeden Fall. Wenn es hochwertiger sein soll, greifen viele auf Salzwasserperlen. Jeweils eine Perle kann pro Muschel heranwachsen. Da der Prozess genauso lange wie bei den Süßwasserperlen dauert, steigt der Preis der Salzwasserperlen sehr stark. Zwischen 10 Monaten und mehreren Jahren kann das Wachstum einer Perle andauern. Je älter, desto teurer die Perle.

Aber auch Form und Farbe spielen eine sehr große Rolle. Ja Perlen gibt es nicht nur im schlichten weißen Farbton. Einen ganzen Regenbogen könnte man aus den farbigen Perlen zaubern. Doch vornehmlich sind es rötliche, rosige, violette, gelbliche und bläuliche Farbtöne, welche die Perlen annehmen. Tahiti-Perlen, die auch als schwarze Perlen bekannt sind können sogar, silberne und anthrazitfarbene Töne annehmen. Komplett schwarze Perlen gibt es nur recht selten und ihr Preis ist sehr hoch. Farbige Perlen müssen nicht immer teurer sein, doch der Aufwand der für farbige Perlen betrieben wird ist meist höher, als bei einfachen weißen Perlen. Denn die Farbe hat tatsächlich einen natürlichen Ursprung, anders als viele meinen würden.

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