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Energie | Umwelt

Basiswissen zur Yucca Palme

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Die Yucca Palme wird auch als Palmlilie bezeichnet und sie gehört botanisch zur Familie der Spargelgewächse. Den Namen als Palmlilie hat die Pflanze aufgrund der lilienartigen Blüten, die sie austreibt sowie dem gleichzeitig palmähnlichen Schopf erhalten. Inzwischen sind rund 30 verschiedene Arten der Yucca Palme bekannt. Die Pflanze ist mehrjährig und verholzt.

Optisch bildet die Palme starre und parellennervige Laubblätter aus, die die Form einer Rosette bilden und damit agaventypisch wachsen. Der Stamm der Palmlilie kann bis zu fünf Metern Höhe erreichen. Wenn auch oft als giftig bezeichnet, gilt dies nicht für die Yucca Palme. Trotz der Saponine, die in der Pflanze enthalten sind, fällt die Konzentration dieses schädlichen Stoffes so gering aus, dass die Yucca Palme auch problemlos von Tierhalter zu Hause aufgestellt werden kann.

Die Herkunft der Palmlilie

Die Pflanze entstammt überwiegend dem südlichen Kanada, dazu den westlichen USA oder auch aus Teilen Mexikos. Dabei liegt das Hauptvorkommen der Pflanze innerhalb der amerikanisch-mexikanischen Region. Da die Pflanzen frosthart sind und sich als sehr widerstandsfähig erweisen, können sie auch in Mitteleuropa im Freien problemlos überleben.

Der richtige Standort für die Palme

Die Wahl des passenden Standortes für die Pflanze sollte wohlüberlegt stattfinden. Ein ungünstiger Standort kann später dazu führen, dass der Pflegebedarf der Palme sich stark erhöht. Dabei kann generell der Garten, der Balkon oder auch die eigene Wohnung als Standort für die Palmlilie in Betracht kommen. Beachten sollte man besonders die Bodenbeschaffenheit, in der die Pflanze gehalten wird sowie die Lichtverhältnisse, die für die Palme geboten sind.

Die meisten Arten dieser Pflanze benötigen einen Standort mit ausreichendem Sonneneinfall. Das bedeutet einen hellen und sonnigen Standort, allerdings sollte die Palme nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Windeinflüsse sind für die Pflanze nicht schädlich, denn windige Bedingungen ist sie aus ihrer Heimat gewohnt. Im Gegenteil ist etwas Wind als Abkühlung durch Wind für die Pflanze gerade bei hohen Temperaturen sehr zuträglich.

Die richtigen Bodenverhältnisse

Damit die Pflanze gut wächst, ist ein passendes Substrat für die Yucca Palme wichtig. Die Pflanze ist allerdings nicht sehr anspruchsvoll beim Substrat. Mit einer klassischen Gartenerde ist die Palmlilie zufrieden, allerdings sollte dieses durchlässig sein, damit sich keine Staunässe bildet. Einsteiger der Pflanzenhaltung oder Halter, die über keinen grünen Daumen verfügen und das Gießen gern einmal vergessen, sind mit einer Haltung der Palmlilie in einer Hydrokultur sehr gut bedient. Es kann auch eine Gartenerde mit Hydrokultursteinchen durchsetzt werden, um die Durchlässigkeit des Substrates zu gewährleisten.

Gießen und Düngen der Yucca Palme

Die Palmlilie ist in der Lage, Wasser über einen langen Zeitraum zu speichern. Steht die Pflanze in Deutschland im Freien, muss sie in der Regel nicht gegossen werden. Lediglich in sehr trockenen und heißen Sommern und an sonnigen Standorten braucht die Pflanze zum Regenwasser eine zusätzliche Wasserversorgung.

In geschlossenen Räumen reicht eine Bewässerung der Pflanze zweimal wöchentlich und es sollte lieber etwas sparsamer als zu üppig gegossen werden. Die Erde sollte nur mäßig feucht gehalten werden. Wird die Yucca Palme im Garten eingepflanzt gehalten, muss keine Düngung erfolgen. Bei der Kübelhaltung ist eine regelmäßige Düngung innerhalb der Wachstumsphase mit Kalk, Magnesium sowie Kali empfehlenswert.

 

 

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